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Café Fallk - Wien, Kagraner Platz

geschichte

In den Jahren 1905 bis 1906 ließ der an der Ecke Wagramer Str./Donaufelder Str. etablierte Kaufmann Büchl neben der Gemischtwarenhandlung ein Wohn- und Geschäftshaus errichten. Die Gemeinde Kagran war damals gerade zu Wien gekommen und wurde in den 21. Bezirk eingegliedert. Das Wasserleitungsnetz reichte noch nicht bis Kagran, so ließ Büchl mittels Windrad sowie Reservoir am Dach und Brunnen im Hof eine eigene Wasserversorgung errichten. Für die Beleuchtung wurde Gaslicht verwendet.

Die Besitzerin des ersten Kaffeehauses des Bezirkes wurde Frau Sögner. 1922 bis 1928 betrieb Frau Leopoldine Hrdy dieses Café. 

Von ihr erwarb am 30 April 1928 Fräulein Theresia Steinbacher (1930 verehelichte Falk) das Café und führte diesen Betrieb mit ihrem Mann Hans Falk über alle Kriegs- und Nachkriegswirren bis 1961. 

Am 1.Jänner 1962 übernahm der Sohn, Ing. Hubert Falk mit seiner Frau Franziska das Café Kagran. Das Lokal wurde mehrmals renoviert und ausgebaut sowie auch ausgezeichnet. 

Seit 1984 führt Wolfgang Falk den Betrieb. Ihm gelang es durch weitere Renovierung und Erweiterung des Angebotes das Lokal zu jenem Treffpunkt zu machen der es heute ist. 

Unterstützt wird er mittlerweile auch durch seine Tochter Carina. 

 

falk1928

Das Café Falk wird weiterhin die Wiener Kaffeehaustradition hochhalten.